SEO und der Abschied von den Links
Und wieder hat sich die Suchmaschineoptimierung weiterentwickelt. Dass es nicht einfach wird, wussten wir ja, aber langsam wird es wirklich schwierig. Sehr oft ist in diesen Tagen der Spruch „Linkaufbau ist tot“ gefallen. Bei SEO United hat man sogar eine Traueranzeige veröffentlicht. Dass Linkaufbau nicht mehr wie gewohnt funktioniert, haben wir bei absatz bereits erkannt. Aber so wirklich gestorben, ist er noch nicht.
Im Bereich SEO für Onlineshops ist das Eis wieder etwas dünner geworden. Wenn man einen Shopartikel nach vorne, bzw. in die Top 10 bringen will, steht man jetzt vor einer größeren Herausforderung. Einfacher Linkaufbau hat bei diesem Vorhaben zurzeit nämlich eine gegenteilige Wirkung zur Folge. Die Shop-Artikel rutschen nach dem Linkbuilding um ca. 10 Plätze nach hinten. Je nachdem wie fleißig man Links aufgebaut hat, kann es auch noch weiter nach hinten gehen. Es kann auch passieren, dass ein Artikel mal für ein paar Tage gar nicht mehr bei Google gesehen wird. Wovon ich nicht ausgehe ist, dass sich das irgendwann wieder ändert.

Was soll man jetzt machen?
Onpage-SEO ist ja gerade das ganz große Thema. Den Shop bzw. die Webseite Onpage-Optimieren und dazu noch sehr guten Content erstellen. Damit macht man nichts falsch. Das ist auch das, was zurzeit alle machen. Neue Artikelbeschreibungen in den Shop bringen und das Ganze anschließend als Anlass für die neue Verlinkung nehmen. Aber funktioniert das auch wirklich? Werden durch diese Maßnahmen bessere Rankings erzielt?
Aktuelle Tests von mir haben gezeigt, dass solche Maßnahmen kaum Wirkung auf das Ranking haben. Jedenfalls nicht kurzfristig. Ganz so einfach es dann doch nicht.
Die Möglichkeiten für Onlineshopbetreiber, einzigartigen und phantastischen Content zu schaffen, der dann auch noch von ganz alleine verlinkt wird, sind doch eher begrenzt. Ich will nicht sagen, dass es unmöglich ist, aber die Produkte des Shops geben den Rahmen dafür vor. Wie wichtig es aber ist, hier wirklich alle Möglichkeiten auszuschöpfen wird jetzt gleich deutlich.
Userverhalten
Onpage-Faktoren wie z.B. ein guter Inhalt werden nämlich jetzt anhand von Userdaten verifiziert. Ob ein Content gut ist oder nicht, entscheidet Google dabei aufgrund des Userverhaltens. Verlassen die Besucher die Webseite schnell wieder, wird der Content nicht gut sein. Bleiben Sie länger und klicken sich durch die Seiten, spricht das für einen guten Inhalt.
Links sind dabei eher zweitrangig zu sehen. 3 themenrelevante Backlinks können dabei sogar mehr wiegen, wie z.B. 10 Backlinks aus nicht relevanten Richtungen.
Und schon wird die Sache anspruchsvoller. Wie hält man einen Besucher auf der Seite? Wie bringe ich den Besucher zum Durchblättern meiner Seite? Womit prägt man bleibende Erinnerungen ein und womit werden Kaufanreize ausgelöst?
SEO ist nicht tot! Online-Marketing gewinnt dabei an Einfluss und sollte auch Thema sein.
Shopbetreiber die keine Lust haben, Artikeltexte zu schreiben und lieber Herstellertexte verwenden wollen, können das natürlich machen. Dem Weg zum Erfolg ist das aber mit Sicherheit nicht.
Ein weiterer interessanter Artikel über Userverhalten:
Suchmaschinenoptimierungnach den Panda Updates
Die Panda-Updates haben in der jüngsten Vergangenheit viele Webseiten und vielen SEOs einen wirklichen Dämpfer verpasst. Leider habe ich festgestellt, dass die Fehleranalysen oft mit gefährlichen Halbwissen durchgeführt werden. Das die Panda-Updates reine Onpage-Updates sind, ist vielen entgangen. Die Fehler werden im Linkbuilding gesucht. Oder aber der Glaube besteht, die Seite erholt sich von alleine wieder.
SEO fängt Onpage an! Sehr oft erlebe ich, dass die Fehler von Google selber aufgezeigt werden, aber dort leider nicht hingeschaut wird. Webmastertools? Was ist das überhaupt? Der jüngste Fall den ich gerade hatte, zeigte mir sage und schreibe 4200 HTML-Verbesserungsvorschläge in den Webmastertools an. Es wurde seit 4 Jahren das erste Mal in die Webmastertools geschaut. Autsch …
Leider ist es bei Onlineshop-Betreibern oft die Meinung vertreten, dass kurze und knappe Artikelbeschreibungen völlig ausreichen. Der Kunde will ja schließlich nicht lesen. Oft werden einfach nur die Herstellerdaten als Artikelbeschreibung hinterlegt. Meisten zu finden bei den Shops, wo ein guter Markt vermutet wird. Beispiel Kraftsportler-Ergänzungsnahrung. Ein völlig überlaufener Markt mit Hobby-Kaufleuten. Die meisten Leute wissen noch nicht mal was sie da verkaufen und sind schon gar nicht in der Lage, ein paar Zeilen über ihr Produkt zu schreiben. Wie will man da Marktführer werden?
Wurden vor dem Panda noch kleine Onpage-Sünden übergangen und zwei Augen zu gedrückt, so sind nach dem Panda die Augen weit offen. Qualitativ schlechte Seiten werden jetzt ganz schnell auf die hinteren Plätze verbannt. Und zwar macht Google da jetzt kein Spaß mehr. Ein Grund mehr, jetzt einen Menschen mit Erfahrung in Suchmaschinenoptimierung auf die Seiten schauen zu lassen. Onlineshop-Betreiber wollen mit ihrem Geschäft den Lebensunterhalt verdienen. Leider erlebe ich es sehr oft, dass keine Energie in die Qualität des Shops gesteckt wird. Solche Begriffe wie „Customer Journey“ oder “Benutzerfreundlichkeit” sind völlig unbekannt.
Wer mit seinen Shop etwas bewegen will, muss die Augen offen haben und überall hinschauen. Mit beten und wünschen kommt man nicht weit. Allenfalls macht man es damit der Konkurrenz leichter. Und das will man mit Sicherheit nicht!
Was Google will
Die Spielregeln
Wer Linkbuilding betreibt, sollte kein Spieler sein. Obwohl wir uns beim Linkbuilding an Spielregeln halten müssen, werden die wenigsten dabei als Beweggrund ein Spiel zum Motiv haben. Von der anderen Seite betrachtet, also aus der Sicht von Google, muss man das natürlich anders sehen. Google spielt gerne und lässt uns auch sehr gerne dabei mitspielen. Warum hätten Sie auch sonst eine Sandbox eingerichtet?
Wie wir alle wissen, hat Google seine Spielregeln verändert und ausgerollt, das ist bitte nicht zu verwechseln mit „Offen gelegt“. Fakt dabei ist aber, sie gaben ihren neuen Regeln Tiernamen. Irgendwie ja süß diese Updates. Panda und Pinguin. Mir zeigt das ganz deutlich, wie naturverbunden man bei Google doch ist.
Allerdings, in der virtuellen Welt von Natur zu sprechen, ist meiner Meinung nach, noch etwas visionär. Google sieht das allerdings anders und man möchte sich der Natur annähern. Google und Natur? Wie auch immer das gehen soll, jedenfalls die Natur als Vorbild zu haben, war schon immer eine gute Idee.
Liegt der Schlüssel in der Natur?
Der Begriff Wachstum hat seinen Ursprung mit Sicherheit in der Natur. Inzwischen ist der Begriff sogar zu dem wichtigsten Wirtschaftsfaktor unserer Welt geworden.
Etwas natürlich wachsen lassen. Wie oft haben wir diesen Satz schon gehört? Wenn wir diesen Satz aber ganz genau nehmen, wird uns bei einer gesunden Selbsteinschätzung irgendwann auffallen, dass wir keinen Einfluss auf natürliches Wachstum haben. Soweit ging der Urknall dann doch nicht.
Auf Wachstum, so wie wir ihn aus der Wirtschaft kennen, können wir allerdings Einfluss nehmen. Wachstum in der Wirtschaft unterscheidet sich also, in einem nicht ganz unwichtigen Punkt, von dem der Natur. Wenn wir diesen wichtigen Punkt jetzt „den großen Unbekannten“ oder „Faktor X“ nennen, können wir erkennen, aus welcher Richtung Google sich der Natur annähern will. Den “Faktor X” haben sie dort auch. Ich zweifle die Natürlichkeit des Algorithmus an, einen Schritt sind sie uns dennoch dabei voraus.
Unmögliches verlangen
Zur Erinnerung, wir haben keinen Einfluss auf natürliches Wachstum. Unsere Aufgabe als SEO ist es, ein natürlich gewachsenes Linkbild zu erstellen? Wir stehen also vor einer Aufgabe, die nicht lösbar ist. Man könnte sagen, dass ist ein genialer Schachzug von Google. Der SEO wird nur dann nicht abgestraft, wenn er es schafft, das Unmögliche möglich zu machen. Google zeigt hier auch wieder, dass man gerne spielt. Es wird an dieser Stelle natürlich wieder ein Spielraum für die Mitspieler zur Verfügung gestellt.
Was allerdings hinter dieser Aufgabe steht, ist einfach zu verstehen. Goolge möchte ein gewisses Maß an Natürlichkeit haben. Mehr nicht. Mal ganz ehrlich, ist denn das zu viel verlangt?
Es ist zu viel Verlangt
Was zeichnet die Wirtschaft mehr aus, als die Gier nach Geld? Auf einmal ist Maßvoll zu sein, eine Herausforderung. Die Leute, die alles und jetzt und sofort haben wollen, sterben nicht aus. Und das ist auch gut so. Manchmal brauchen wir nichts anders zu machen, als die Sichtweise zu ändern. Von der Gier der Anderen zu profitieren, verlangt eine gewisse Passivität. Und das Beste dabei ist, alle Änderungen des Google-Such-Algorithmus laufen mit dieser Sichtweise konform.
Alles das, was uns das SEO-Leben jetzt schwer macht, sind die Antworten auf die Methoden, derjenigen, die SEO mit der Brechstange betrieben haben. Ich möchte nicht wissen, wie hoch der Anteil an Spamseiten im Netz ist? Eins sollte aber klar sein, wer hier anknüpft und sein SEO weiterhin an diesen Techniken ausrichtet, muss das nächste Tier fürchten, das Google aus dem Käfig lässt.
Umdenken
So deutlich wurde es noch nie. Wer jetzt unbekümmert weiter macht wie bisher, dem ist nicht mehr zu helfen. Der Grund warum eine Webseite ein gutes Ranking hat, wird immer mehr bei der Qualität der Webseite zu suchen sein. Informationen, Aktualität, Benutzerfreundlichkeit, Onpage-SEO spielen eine noch größere Rolle, als bisher. Zu den Links als Währung, kommen die Social Signs hinzu, die an Wichtigkeit gewinnen werden. -Angeblich jetzt doch nicht mehr.-
Wie funktioniert Linkbuilding
Solange wir diese Frage nicht offen beantworten, desto länger werden SEO und Linkbuilding funktionieren. Gibt es ein Rezept für SEO? – Wenn ja, wer würde es herausgeben?
Ein ganz wichtiger Punkt beim SEO ist die Natur, dass habt ihr jetzt hoffentlich verstanden. Auf welche Maßnahmen man verzichten soll, darüber haben schon andere geschrieben. Ein ganz wichtiger Tipp von mir ist: Linkquellen sterben schneller, wenn man sie teilt. Und auch Google gibt uns einen Tipp. Der unausgesprochene Tipp von Google ist: Hüte dein wichtigstes Geheimnis.
Für mich ist SEO ein Wettbewerb, den ich auch gerne gewinne. Was dabei immer funktioniert: Sei neugierig, denke nach und wecke deinen Ehrgeiz.
SEO Panda Pinguin – mein Fazit dazu
Die vielen Updates bei Google haben für viel Wirbel gesorgt in der letzten Zeit. Panda hier und Pinguin dort, ich glaube viele können diese Begriffe kaum noch hören. Mir geht es jedenfalls so. Ich selber und auch alle meiner Kundenprojekte, waren und sind zum Glück nicht betroffen gewesen. Ein Grund mehr nach vorne zu schauen und sich mit dem Neuem zu beschäftigen. Beginne ich also jetzt mit einem Ende, hier ist mein Fazit.
Leute, die vom Panda und Pinguin getroffen wurden, haben ganz eindeutig nicht sauber gearbeitet. Derjenige, der sein SEO auf ein fragwürdiges Fundament setzt, wird sich auch in Zukunft über die neuen Updates von Google aufregen müssen. O.K. viele betroffene Webseiten sind eigene Projekte von SEOs, von daher kann man die Vorgehensweisen nachvollziehen. Bei seinen eigenen Projekten wird man beim SEO natürlich ein viel höheres Risiko fahren. Rechenschaft muss ja nur bei sich selbst stellen.
Bei Kundenprojekten sieht das natürlich ganz anders aus. Als SEO kann und darf es nicht passieren, dass man das Geschäft des Kunden schädigt oder gar ruiniert. Und dass dies, außerhalb von Rankingfaktoren und SERPs, auch ein ganz wichtiger Punkt beim SEO ist, möchte ich an dieser Stelle einmal sehr deutlich betonen.
Was ist uns jetzt klar geworden?
Klar ist uns aber jetzt geworden, wie es in der Zukunft mit der Suchmaschinenoptimierung weitergeht. Onpage müssen wir alles richtig gemacht haben, hier müssen wir genauer hinschauen. Die Linkmetriken müssen wir im Auge haben, etwas natürlich gewachsen aussehen lassen können und hochwertigen Content produzieren. Am einfachsten hat man es, wenn man auf die Frage: „Warum sollte Google meine Webseite auf Platz 1 setzen?“ eine sehr gute Antwort parat hat.
Aber irgendwie auch nichts Neues.
Irgendwo habe ich die Frage gelesen, ob Links aus Blogkommentaren noch funktionieren? Die Frage ist natürlich für Nutzer von Tools wie Scrapebox interessant, vermutlich würde sie auch von ihnen gestellt. Ich würde sagen, dass genau diese Tools schuld sind, wenn Blog-Kommentar-Links nicht mehr funktionieren sollten.
SEO geht weiter! Was dabei schon immer klar war: „Wer nach vorne will, muss einfach besser sein!“
Ein perfekter Internetauftritt ist stets Gold wert
Egal ob es sich um einen Einmann-betrieb handelt, eine internationales Großunternehmen oder um eine Privatperson, viele setzen heute auf eine eigene Webseite und investieren ihr Geld in den perfekten Internetauftritt. Mit Webhosting, Webspace und Domain lässt sich heutzutageeine Menge erreichen, zumal gerade im Internet gleich zig tausend Personen auf einmal angesprochen werden. Ohne eigene Webseite kann eine Firma heute keinen großen Eindruck mehr schinden, gehört dies doch mittlerweile zur Selbstverständlichkeit. Zumal die meisten Unternehmen heute auch bei der Erstellung ihrer Firmen-Webseite stets auf einen echten Profi setzen.
Professionalität erkennen Besucher auch in diesem Bereich auf den ersten Blick. Wer da, als Laie selbst Hand anlegt, um so die Kosten zu senken, spart meist am falschen Ende. Schließlich wirbt eine Firma mit einer solchen Seite und so sollte der Auftritt im Internet durch Perfektion beeindrucken. Somit ist es also kaum verwunderlich dass, der Beruf eines Webdesigners immer gefragter ist, denn dieser Fachmann weiß doch stets ganz genau, worauf es ankommt und was es besser zu vermeiden gilt.
Zudem ist auch das sogenannte Linkbuilding stets von großer Wichtigkeit. Schließlich wollen die Unternehmen oder auch Privatpersonen gefunden werden und nicht in den Tiefen der Suchmaschine verschwinden. Viele sparen aber gerade in dieser Hinsicht ihr Geld und dass, nicht weil sie knausern müssen, sondern weil sie es oft nicht besser wissen. Ein Webdesigner erstellt zwar in der Regel eine professionelle Webseite, kümmert sich aber nicht zwingend, um weitere Maßnahmen. Wer da zahlreiche Besucher anlocken möchte, sollte zusätzlich in einen Profi investieren und so vom Linkbuilding profitieren.
Was Sie bei der Suchmaschinenoptimierung vermeiden sollten
Bei der Suchmaschineoptimierung gibt es Methoden, die Sie auf jeden Fall vermeiden sollten. Es gibt Maßnahmen die sofort einen Filter bei Google auslösen und Ihre Webseite wird dadurch nur noch auf den hinteren Plätzen, wo eh keiner mehr sucht, platziert. Im folgendem sollen einige Totsünden des SEO auf geführt werden.
Die erste Falle die lauert, nennt sich in Fachkreisen „Keywordstuffing“. Es gibt Leute die wollen ganz schlau sein und wiederholen das Hauptkeyword unzählige Male auf der Webseite. Jedes Plätzchen wird mit Keywords überhäuft, die Meta-Tags und die Title- und Alt-Attribute werden vollgestopft. Nur ist das so ziemlich das dümmste was man machen kann. Jemand der das macht, weist sich damit eindeutig dafür aus, dass er von SEO wirklich keine Ahnung hat. Die Keywords wollen wohlüberlegt in die Webseite eingefügt werden. Denken Sie daran, machen Sie die Webseite für User, nicht für die Suchmaschine. Es gibt sogenannte Keyworddichte-Messtools. Die optimale Keyworddichte sollte bei ca. 4 Prozent liegen. Sind sie bei ca. 10 Prozent werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit in einen Filter laufen.
Falle Nummer zwei Betrifft den Linkaufbau. Es gibt Kandidaten, die gehört haben, dass viele Backlinks wichtig sind und fangen an und bauen viel zu schnell Backlinks auf. Es ist richtig, dass viele Backlinks gut für das Ranking sind, allerdings wenn man mit dem Linkbuilding zu schnell macht, ist das nicht gut. Ein Linkaufbau der zu schnell voranschreitet, wirkt sehr unnatürlich und Google findet sowas sehr schnell heraus. Wenn Google sowas herausfindet, landet die Seite mit großer Sicherheit in der Sandbox. Was genau die Sandbox ist, dürfen Sie selber ergoogeln. Was Gutes ist es nicht.
Der nächste Fehler beim Linkaufbau ist, die Links werden alle mit dem Selben Ankertext gespeichert. Das ist eine Sache, wo Google in letzter Zeit die Regeln sehr verschärft hat. Wenn eine Seite Backlinks aufweist, die häufig den Selben Ankertext haben, wohlmöglich noch das Hauptkeyword, dann wird das auch mit sehr großer Sicherheit den Google-Filter auslösen. Eine neue Webseite landet dann mit großer Wahrscheinlichkeit in der Sandbox.
Meine Empfehlung, müssen Sie mit Ihrer Webseite Geldverdienen oder Neukunden gewinnen, wenden Sie sich unbedingt an eine SEO-Agentur. Eine SEO-Agentur weiß wie sie vorgehen muss um eine Webseite in den sichtbaren Bereich der Suchmaschinen zu bekommen.
Wie wichtig ist die Onpage-Optimierung einer Webseite
Ist die Onpage-Optimierung einer Webseite überhaupt wichtig? Können wir das Onpage-SEO vernachlässigen, wenn wir dafür einen Ausgleich mit ein paar guten Backlinks schaffen?
Sicherlich ist es möglich, mit den richtigen Backlinks, jede Seite zum ranken zu bekommen. Nur dann müssen es auch wirklich richtige Knallerlinks sein. Wenn wir auf solche Links zurück greifen können, haben wir es in der SEO-Welt sicherlich leichter. Gehen wir aber jetzt mal vom Normalfall aus und das würde dann meistens heißen, wir wissen zwar von welchen Seiten starke Backlinks kommen würden, haben tun wir diese aber leider nicht.
Natürlich können und sollten wir niemals auf die Onpage-Optimierung verzichten. Wir erstellen mit dem Onpage-SEO sozusagen unseren Sockel, das Fundament unserer Seite. Wenn wir bei der Optimierung clever vorgehen, können wir schon auf Anhieb ein besseres Ranking erwarten, als das von den Seiten der Konkurrenz, die noch nie zuvor etwas von SEO gehört haben. Ich habe bereits Webseiten erstellt, die nur mit einem guten Onpage-Fundament die Konkurrenz haben blass aussehen lassen. Befindet sich das Projekt in einem stark umkämpften Umfeld, können wir nicht auf unserem Sockel verzichten.
Onpage-SEO bietet uns auch noch andere Möglichkeiten, als nur das reine Ranking. Wir können zum Beispiel mit geschickt gesetzten Keywords, in ein Thema vordringen, welches ein weitaus höheres Trafficaufkommen hat, als unser eigenes Thema. Mit einem kleinen Trick können wir versuchen, an etwas mehr Traffic zu kommen, wenn man artverwandte, aktuelle oder beliebte Themen mit den vorhandenen Keywords kombiniert. So lässt sich leicht, der ein oder andere Besucher zusätzlich, einfangen.
Wie wichtig das Onpage-SEO ist, lässt sich mit einen kleinen Test, einfach feststellen. Ich gehe jetzt mal von einer, nach den Grundlagen optimierten Webseite, aus. Wenn wir jetzt das Hauptkeyword in der Description absichtlich falsch schreiben, werden wir feststellen, dass die Seite, nachdem Google sie erneut gecrawlt hat, nicht mehr so gut rankt wie vorher. Wenn man Pech hat, wird die Seite zu dem Hauptkeyword gar nicht mehr ranken. So ist es bei mir geschehen. Ich denke, dieser Test hat seine eigene Aussagekraft und unterstreicht die Wichtigkeit eines guten Fundaments. Ausgangspunkt für den Test war eine recht frische Webseite. Ob man eine alteingesessene Seite, so zum Kippen bekommt, habe ich noch nicht ausprobiert.
Mein Fazit: Eine konkurrenzfähige Webseite wird ohne Onpage-SEO nicht bestehen können
Meine Erfahrungen mit einer Keyworddomain
In der SEO-Szene heißt es, dass Domains die Keywords enthalten, besonders gut ranken. Mit anderen Worten, wenn meine Internetadresse Begriffe enthält, mit der in der Suchmaschine nach meiner Dienstleistung gesucht wird, ist das ein Vorteil. Angenommen ich wäre Dachdecker in Bremen, dann wäre es von Vorteil, wenn meine Domain www.dachdecker-bremen.de heißen würde. Mit dieser Domain steigen die Chancen, mit dem Suchbegriffen Dachdecker und Bremen bei entsprechender Suche, weit vorne bei Google gelistet zu werden. So ist der allgemeine Tenor.
Angefangen hat es mit einer Wette. Es ging darum eine Webseite, in einen festgelegten Zeitraum auf die zweite Seite von Google zu bringen. Ich, natürlich meiner Sache sehr sicher, registriere mir gleich mal eine Keyworddomain. Ich habe beim SEO mit Keyword-Domains bisher keine großen Erfahrungen gesammelt, von daher war ich noch hochmotiviert. Ich habe die Seite also aufgebaut, mit Hilfe von WordPress. Ich habe Ruck Zuck ein Theme ausgesucht und die wichtigsten Plugins installiert, Texte und Bilder rein, etwas Onpage-SEO, aber nicht übertrieben. Ich habe extra die Keyworddichte nachgemessen. Ich will nicht übertreiben, aber ich habe da eine richtige Gewinnerseite von Stapel laufen lassen.
Anschließend habe ich dann also, dass volle „Google soll mich schnell indexieren“-Programm durchlaufen lassen, Sitemap, Bookmarks, Twitter usw. Es hat auch nicht lange gedauert, da war die Seite bei Google im Index. Bis dahin konnte es nicht viel besser gelaufen sein.
Jetzt aber fangen meine Erfahrungen mit einer Keyworddomain (KD) an. Die Seite rankt mit den wildesten Keywordkombinationen, aber wenn ich die beiden Hauptkeywords bei Google eingebe, ist meine Seite ums verrecken nicht dabei. Noch nicht mal an letzter Stelle.
Offensichtlich ist die Seite von Anfang an in einem Keywordfilter bei Google gegangen? Ich gehe jetzt davon aus, dass es bei bestimmten KDs, welche nach SEO aussehen könnten, vorsichtshalber von Google einen Filter verhängt wird. Eine andere Erklärung habe ich nicht dafür. Ich weiß von einer anderen Seite, wo es sich genauso wie in meinem Fall verhält.
Macht Google jetzt Ernst? Ich fürchte ja. Angekündigt wurde es ja, dass KDs in Zukunft nicht mehr bevorzugt werden sollen.
Anders ist es bei der Suchmaschine Bing, hier ist die Webseite inzwischen auf Platz 6 zu finden. Aber Bing zählt für meine Wette leider nicht.
Jetzt soll mir noch einmal jemand erklären, dass KDs besser ranken. Ja, ja, das waren noch Zeiten.
Mein Fazit dazu: Für mich hat sich der ganze Spuk nicht Bewahrheitet, eine KD war bei diesem Anliegen ein absoluter Fehlgriff. Ich bin mir sicher, dass ich eine Domain ohne Keyword schneller bei Google zum Ranken gebracht hätte. Man sollte immer seine eigenen Erfahrungen machen. Ich habe für mich jetzt entschloßen: Das Thema KD ist für mich nicht mehr weiter interessant!
Falls jemanden das Gleiche passiert ist, freue ich mich über Kommentare.
Das ich die Wette verloren habe, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen.
Website der Woche hat eine kurze Pause
Die Website der Woche hat zur Zeit eine Pause. Im Moment arbeiten wir an unserem Relaunch und es fehlt einfach die Zeit. Unsere eigene Seite ist langsam etwas in die Jahre gekommen und wir wollen jetzt endlich ein neues und frisches Layout für unseren Webauftritt machen. Der neue Auftritt wird nach den neusten Standards entwickelt. HTML5 und CSS3. Und wir wollen responsive werden. Responsive heißt, dass unsere Seite sich dynamisch nach der Bildschirmgröße ausrichtet und somit auch auf Smartphones gut aussehen wird. Man darf gespannt sein! Es wird nicht mehr lange dauern. Dann geht es auch wie gewohnt mit der Website der Woche weiter.
absatz wünscht schöne und frühlingshafte Ostertage!
Website der Woche #34
Diese Woche macht KRYPTIS das Rennen. KRYPTIS ist eine Digital Creative Agency aus Litauen. „They are different“ kann man auf der Webseite lesen. Genau so würde ich das Webdesign auch beschreiben … wenn ich es überhaupt beschreiben wollte. Diese Webseite beschreiben, kann ich fast gar nicht und will ich auch nicht. Allerdings, das was man sieht, sieht schon ziemlich gut aus. Also ich bin wirklich beeindruckt von der Seite. Ein echt cooler Auftritt, das muss ich fast neidlos anerkennen.
Schaut sie euch an, die Website der Woche: http://www.kryptis.com/ Hut ab, vor dieser großartigen Arbeit.

