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Katharina Birkenbach
Since 2006

BIO
The Average Home was initiated early summer 2007 in Amsterdam by Arne Hendriks and Katharina Birkenbach. Since then cities as Barcelona, Berlin, Tokyo, New York, etc. joined this initiative. Hopefully more to come!
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DISCUSSION

Re-launch of Rhizome.org


congratulations to the update of rhizome.org!

but actually i have some remarks. it happened today for the first time that i tried to add a project to the database, and i found it rather hard to do so. it wasn't a real piece of art, but more a cooperative cultural project, which might be the problem. nevertheless i ended up making a small gif of a photo, not being able to add more image material and with the necessity to add a biography of the artist to it. this biography is now displayed on my own profile, which i find rather irritating.

anyhow, i guess, what my main point is, that i would really love to see a bit of a less restrictive structure, that allows people to show their work a bit more individual and to enable them to focus on things which are important for them. same goes for the profiles, where an easier and more intuitive way to edit things would be great.

but still, nice work!


RSS FEED

Cannes


Es war Winter, in der Sonne am Mittag maximal 10 Grad. Die Dame, die sich an der Croisette bräunte, störte das nicht.

Der Grund des Besuchs war der MusicHackDay. Zusammen mit Eric und Johan haben wir eine kleines Frage/Antwort-Tool gebaut. Imogen Heap benutzt es gerade. Jemand anderes ist in der Planung. Wenn dieser jemand zusagen würde, dann wäre das Jahr schon im Frühling gerettet.


That joke isn’t funny anymore


Ich habe mich aus dem Internet abgemeldet, zumindest von Facebook und Twitter. Es hat keinen Spaß mehr gemacht. Nicht der Überfluss an Informationen, sondern das zu große Interesse an manchem meinerseits. All diese Deutungs- und Reaktionsprovozierversuche, die ja doch im Nichts und noch Schlimmerem enden. Wenn man das echte soziale Leben nicht im Griff hat, dann sollte man es mit dem digitalen garnicht erst versuchen. Bis es soweit ist, widme ich mich wieder den eigentlichen Interessen.

“It’s too close to home.
And it’s too near the bone.”

Wie ein rothaariger Popstar mit grosser Brille 2004 ein Friendstergespräch beendete. Friendster gibt es ja auch nicht mehr.


Hello 2011.


Es ist der 01.01.11, 10 Uhr. Ich bin top ausgeschlafen. Silvester habe ich ausfallen lassen. 2010 war ok, 2011 wird ok.

Vorsätze habe ich nur zwei. Weniger von Menschen, Dingen, Gedanken, die nichts bringen und mehr von denen, die was bringen.


Der Körper ist fertig. Die Arme in der Mache.


Eigentlich passiert nicht viel in letzter Zeit, zumindest nicht real. Ich bleibe lieber zuhause und mach mir so meine Gedanken. Damit zumindest etwas dabei herauskommt, stricke ich nebenbei. Und das mache ich so oft, dass ich im letzten Monat fast einen ganzen Pullover gestrickt habe.

Nun, da gibt es nicht viel zu erzählen, nur dass ich heute tatsächlich eine Hose in der selben Farbe gekauft habe. In der Kombination sieht es aus wie eine OP-Uniform. Ich denke nicht, dass ich es zusammen trage werde.


Rote Zwiebeln


Vorige Woche habe ich mich erinnert, wie lecker einfache, im Ofen gedünstete Zwiebeln sind. Ich habe es bisher nur einmal bei Willem gegessen und war nachhaltig überrascht über den Wohlgeschmack. Allerdings dauert die Zubereitung, bzw. das Garen einige Zeit, so dass ich es bisher noch nicht versucht habe nachzukochen.

Heute aber hatte ich Zeit, denn zumindest war ich zuhause, habe gearbeitet, hatte keine Eile und auch nicht zu viel Hunger. Deshalb bin ich zum Gemüsehändler gegangen und habe eine Fenchelknolle, drei grosse rote Zwiebeln und etwas Rosmarin gekauft. Alles geputzt und geviertelt, mit Olivenöl übergossen und mit grobem Salz bestreut. Zwei Stunden weiter gearbeitet, Zwiebeln aus dem Ofen genommen, über die Tomaten mit Auberginen von gestern gegeben, Parmesan drauf und gegessen. Sehr empfehlenswert.


Reparieren, wegen der Motten


Gedanklich wieder Rilkes Herbsttag im Kopf, auch dieses Jahr wieder alles falsch gemacht. Und um mich zu beruhigen, betreibe ich Handarbeit.

Zum Stricken kommt dieses Jahr das Stopfen von Löchern hinzu, mit dem Woolfiller. Beinahe leider habe ich keine Motten, deshalb stopfe ich mit Freuden die Pullover anderer Leute. Falls jemand welche hat, kann er sich gerne bei mir melden. Wird erledigt.


Eine feine kleine Reise


Am Donnerstag habe ich mich schnell dazu entschlossen, am Freitag nach Linz zu fahren. Ars Electronica vordergründig, einen alten Freund sehen hauptsächlich. Und es war schön, freundliche Zollbeamte die sich über mein Gepäck wunderten oder alte schweizer Bräuche in meiner Hose wiederfanden, ein kleines Mädchen, die sich konstant um mein Wohlbefinden sorgte, eine ältere, vormals sicherlich wunderhübsche Dame, die mir den Weg wies, Wälder mit alten Häusern, die im Zug vorbeizogen und ein Haufen freundlicher Holländer, die mich in ihrer Jugendherberge aufnahmen.

Den Sonntag am Flohmarkt in Linz und im Café Bräunerhof verbracht. Thomas Bernhard als Foto im Fenster, viele alte und charmante Männer und ein entzückend wohlgekleidetes und jüngeres Paar beobachtend. Mit Verlängertem und Topfenstrudel. Wenn ich könnte, dann wäre das mein immer wiederkehrender Sonntag.


Flucht


Alles am laden für die Flucht. Nach Linz. Den Nestbau beobachten. Und vielleicht mit Arne nochmal den Bart diskutieren.


Vorbereitungen


Die Vorbereitungen für ein baldiges Ende des Raucherdaseins laufen auf Hochtouren. Nächstes Wochenende.

Kompagnons gefunden.


SoundCloud spotted, in der Realität


Beim Traubenkauen bin ich drauf gestossen, auf die zwei Wochen alte “Heiter bis Glücklich”-Seite des Zeitmagazins. Ich habe sie schon öfters angeschaut, war aber immer von dem Stoffgemüse abgelenkt.

Mittendrin aber, etwas links und etwas unten, steht ein Satz aus einem Lied und darunter gedruckt ein Link. Zu SoundCloud. Das ist nicht groß, eher vollkommen normal.

Interviews, Artikel, schön und gut. Dass aber jemand ein Lied macht, dies auf SoundCloud hochläd, Redakteure es gut finden und gedruckt verlinken, das freut mich wirklich. Gerade in der Zeit, ja doch recht bodenständig, gern von Lehrern gelesen.

(Noch besser wäre es natürlich gewesen, wenn die Person jemand unbekanntes gewesen wäre. Hier das Bild in gross.)